
Literaturküche
Der Experimentierraum für inklusive Literatur ist da!
Wir glauben: Zugänglichkeit entsteht nicht durch starre Regeln, sondern durch gemeinsames Ausprobieren. Deshalb laden wir Menschen aus Literatur, Gestaltung, Übersetzung, Bildung und Kulturarbeit ein, gemeinsam neue Rezepte für literarischen Ausdruck zu entwickeln – verständlich, vielfältig und mit viel Geschmack.

Texte aus der Küche
Texte in Leichter und Einfacher Sprache von Teilnehmer*innen unserer kreativen Schreibformate

Materialien & Wissen
Artikel, Materialsammlungen und Empfehlungen zum Einstieg |
Für geübte Leser*innen
Die Köchinnen
Hinter der Literaturküche stecken wir: Dorothea Traupe und Inga Schiffler.

Dorothea Traupe (sie/ihr) arbeitet freiberuflich als (Literatur-)Übersetzerin für Englisch, Polnisch und Leichte Sprache sowie als Dozentin, Moderatorin und Prozessbegleiterin.

Inga Schiffler (sie/ihr) ist Expertin für barrierearme Sprache und arbeitet freiberuflich als Übersetzerin, Dolmetscherin und Trainerin für Leichte und Einfache Sprache.
Warum diese Idee?
Rezepte für inklusive und verständliche Literatur sind noch im Entstehen. Wir glauben: Es braucht freie Räume zum gemeinsamen Köcheln, um die Vielfalt literarischer Texte mit dem Anspruch auf kulturelle Teilhabe zusammenzubringen. In der Literaturküche wollen wir genau das – offen, diversitätssensibel und mit Lust am Experiment.
Wir sprechen bewusst von „inklusiver Literatur“ statt von Literatur in Leichter oder Einfacher Sprache, weil wir uns dem Thema Verständlichkeit kreativ und undogmatisch nähern wollen – und wir überzeugt sind, dass Verständlichkeit ein Ziel, aber nicht das einzige sein kann.
Warum der Name?
Eine Küche ist ein kreativer Ort. Hier wird ausprobiert, kombiniert, und sehr oft auch improvisiert. So soll auch unser Format sein: undogmatisch, anregend und handwerklich zugleich. In unserem Vorratsschrank liegen sehr viele verschiedene Dinge, ob Reim, Rhythmus und Klang oder Sprachbilder und Redewendungen – wir wollen gemeinsam entdecken, welche Zutaten für welche Zielgruppen funktionieren und wie man bekannte „Rezepte“ vielleicht auch mal neu abschmecken kann.

Was ist das Ziel?
Wir wollen:
– über den Einfluss unterschiedlicher Zielgruppen nachdenken
– literarische Sprache zugänglicher gestalten und verschiedene Stile und Tonlagen ausprobieren
– das Spannungsfeld zwischen Vieldeutigkeit und Verständlichkeit ausloten
– Strategien und „Regeln“ erproben, dehnen und diskutieren
– Kreativ mit Sprache und Geschichten umgehen
– Freude an Literatur genießen und wecken
Kurz: Wir entwickeln gemeinsam Rezepte für mehr inklusive Ausdrucksformen, ohne auf die Würze zu verzichten.
